Sybreed

Sybreed ist eine schweizerische Industrial-Metal-Band aus Genf, die sich durch die einzigartige Kombination aus aggressivem Metal und elektronischen Klanglandschaften einen festen Platz in der internationalen Metalszene erarbeitet hat. Gegründet wurde die Band 2003 von Sänger Benjamin Nominet und Gitarrist/Programmierer Thomas „Drop“ Betrisey, die die Vision teilten, rohe Metal-Aggression mit futuristischen elektronischen Elementen zu verschmelzen. Der Name „Sybreed“, eine Kombination aus „synthetic“ und „breed“, spiegelt diese Verschmelzung von mechanischen, digitalen Texturen und organischer musikalischer Kraft wider, die zum Markenzeichen ihres Sounds wurde.

Die Musik von Sybreed bewegt sich an der Schnittstelle von Industrial Metal, Cyber Metal, Groove Metal und elektronischer Musik. Charakteristisch sind harte Gitarrenriffs, treibende Rhythmen, komplexe elektronische Programmierung und dynamischer Gesang, der von aggressiven Screams bis zu melodischen Passagen reicht. Der Sound ist zugleich mechanisch und emotional, strukturiert und doch chaotisch, futuristisch und dabei kraftvoll, wodurch eine Musik entsteht, die sowohl innovativ als auch intensiv ist.

Das Debütalbum „Slave Design“ (2004) legte den Grundstein für den späteren Erfolg. Es präsentierte den charakteristischen Mix aus industrialartigen Grooves, harten Riffs und elektronischen Layern und etablierte Sybreed als innovative Kraft im Industrial-Metal-Bereich. Das zweite Album, „Antares“ (2007), setzte diese Entwicklung fort, mit dunkleren Atmosphären, ausgefeilter Produktion und einer gereiften, dennoch aggressiven Energie.

„The Pulse of Awakening“ (2009) gilt als eines der wichtigsten Alben der Band. Es kombiniert metallische Aggression mit elektronischer Raffinesse, präzisen Riffs, groovigen Rhythmen und komplexen Synthesizer-Schichten, die Themen wie Technologie, Gesellschaft und menschliche Emotionen transportieren. Das vierte Studioalbum, „God Is an Automaton“ (2012), festigte den Status der Band, indem melodische Elemente und ausgefeilte Produktion hinzukamen, während die industrielle Basis erhalten blieb.

Sybreed tourte ausgiebig und trat in Europa, Nordamerika, Australien, China und Indien auf, oft zusammen mit internationalen Acts. Ihre Live-Shows sind bekannt für hohe Energie, technische Präzision und visuell beeindruckende elektronische Elemente, die das Publikum weltweit fesseln. Nach dem Ausstieg von Sänger Benjamin Nominet im Jahr 2013 ging die Band auf Pause, was die Fans gespannt auf eine Rückkehr warten ließ.

In den Jahren 2024 und 2025 begann ein neues Kapitel: Die Band veröffentlichte remasterte Versionen ihrer Klassiker, darunter Jubiläumsausgaben von Slave Design mit unveröffentlichtem Material und verbesserter Produktion. Zudem erschien 2025 ein Cover des Songs „Shout“, das zeigt, dass Sybreed weiterhin kreativ arbeitet und gleichzeitig die eigene Geschichte würdigt. Heute bleibt der Einfluss der Band auf die Szene bedeutsam, und ihre Musik inspiriert Fans und Nachwuchsbands gleichermaßen.

Das Repertoire von Sybreed, bestehend aus vier Studioalben und mehreren Neuauflagen, zeigt die Fähigkeit, die Intensität des Metals mit elektronischer Innovation zu verbinden. Ihre Texte behandeln häufig Themen wie Technologie, gesellschaftliche Fragen und menschliche Psychologie und ergänzen die komplexen musikalischen Strukturen. Mit über zwei Jahrzehnten Bandgeschichte zeigt Sybreed, dass Industrial Metal emotional packend und zugleich musikalisch zukunftsweisend sein kann und bleibt ein Pionier des Genres.

Heimatstadt: Genf | Text & Bild: Instagram & Internet